Natur  Kultur  Geschichte

 

  • Das Rätsel der Exl- oder Erlstaudn am Fahrenberg, in: Streifzüge 33, Vohenstrauß 2011, S. 6 – 9 (in Nachbereitung einer Arbeit des Autors zu ‚Ein Telstück der Altstraße Forchheim – Bischofteinitz’ in Streifzüge 32, Vohenstrauß 2010, wird die damals mitgeteilte „Entdeckung eines spätkeltisch-althochdeutschen Flurnamens“ relativiert, weil die Schreibweise ‚Exlstaudn’ eventuell auch als ‚Erlstaudn’ gelesen werden könnte).

  • Wald­flur­na­men und Re­li­gi­ons­ge­schich­te – der Eixl­berg an der Na­ab im Leuch­ten­ber­gi­schen, in: Forst­li­che For­schungs­be­rich­te/Fo­rum Forst­ge­schich­te Bd. 206, Mün­chen 2009, S. 39-45 (Der Na­me des be­wal­de­ten Ber­ges be­ruht auf ei­ner spät­kel­tisch – alt­hoch­deut­schen Be­zeich­nung; das Bar­ba­ra-Pa­tro­zi­ni­um der dor­ti­gen Wall­fahrts­kir­che hat vor­christ­li­che Wur­zeln aus ver­gleich­ba­rer Zeit, die Hei­li­ge ist Teil der kel­ti­schen Ma­tro­nen­ver­eh­rung, un­ter christ­li­chen Vor­zei­chen als die ‚drei hei­li­gen Madl’ be­kannt)
     
  • Ames­riet und Brau­n­ets­rieth – zwei Ro­dungs­or­te mit Hin­weis auf Erz­ge­win­nung?, in: Streif­zü­ge Nr. 27, Vo­hen­strauß 2005, S. 141-164 (Ent­ge­gen re­gio­na­len Hin­wei­sen auf mit­tel­al­ter­li­che Ei­sen­ge­win­nung lei­ten sich die bei­den im Ti­tel er­wähn­ten Orts­na­men nicht vom Ei­sen, son­dern ver­mut­lich von Ei­gen­na­men der Grün­der die­ser Sied­lun­gen ab).
     
  • Witt­schau: Sach­sen seit dem Mit­tel­al­ter im Ober­pfäl­zer Wald?,  in: Streif­zü­ge Nr. 26, Vo­hen­strauß 2004, S. 85-89 (Ei­ner sla­wi­schen Deu­tung des ON Witt­schau, ehe­mals ‚Wit­schaw’, steht die ur­kund­li­che Nen­nung ei­nes Mi­nis­te­ria­len der Mark­gra­fen von Nab­burg ‚Bert­hol­dus des Wi­te­s­ove’ von 1115 ge­gen­über, was als ‚Hof des Wi­tu’ deut­bar er­scheint).
     
  • Vor­christ­li­cher Pfer­de­kult in Orts- und Flur­na­men des Ober­pfäl­zer Wal­des?, in: Streif­zü­ge, Heft 24, Vo­hen­strauß 2002, S. 19-38 (Ver­schie­de­ne Pfer­de­be­zeich­nun­gen, auch im re­gio­na­len Dia­lekt, wei­sen auf christ­li­chen und vor­christ­li­chen Pferdekult hin).
     
  • Flur­na­men um Leuch­ten­berg, Press­ath 2001, 286 Sei­ten, geb., 48 Ge­län­de­fo­tos, 5 La­ge­plä­ne (Verf. un­ter­sucht 197 Flur­na­men auf ca. 30 qkm Flä­che mit Hil­fe von ein­schlä­gi­gen Stan­dard­wer­ken und Be­fra­gun­gen d. örtl. Be­völ­ke­rung; in fünf bei­ge­leg­ten Über­sichts­kar­ten wer­den die vor­ge­fun­de­nen Flur­be­zeich­nun­gen nach Grup­pen ge­ord­net dar­ge­stellt: Land­schaft – Ge­sell­schaft – Kult – Land­wirt­schaft und Gar­ten­bau – Wald, Baum und Jagd).
     
  • Alt­hoch­deut­sche Flur­na­men in der Ge­mar­kung Al­ten­stadt, Stadt Vo­hen­strauß?, in: Streif­zü­ge, Heft 21, Vo­hen­strauß 1999 S. 107-117 (Ei­ni­ge al­ter­tüm­lich klin­gen­de Flur­be­zeich­nun­gen die­ser Ge­mar­kung ga­ben An­reiz zur Fra­ge nach dem Al­ter sol­cher Na­men. Verf. un­ter­zieht sich die­ser Auf­ga­be aus­drück­lich als sprach­wis­sen­schaft­li­cher Laie auf der Ba­sis von ört­li­chen Ver­hält­nis­sen und ein­schlä­gi­gen Wör­ter­bü­chern).