Natur  Kultur  Geschichte

Ge­schichts­un­ter­richt war kei­nes­wegs Lieblings­fach des Schü­lers, des Gym­na­si­as­ten, oder auch des Stu­den­ten. Fas­zi­nie­rend erleb­te er al­ler­dings seit je­her Be­rich­te über ar­chäo­lo­gi­sche Ent­de­ckun­gen aus der Vor- und Früh­ge­schich­te. Aus­lö­ser für ei­ge­ne For­schungs­rei­sen in die Ver­gan­gen­heit wurden sei­ne Be­mü­hun­gen als Lei­ter des baye­ri­schen Forstam­tes Vo­hen­strauß wäh­rend der Jah­re 1992 - 1998 zur Wie­der­vernäs­sung des Na­tur­schutzge­bie­tes im Be­reich des ehem. Pfrentschwei­hers dies­seits der Lan­des­gren­ze zur tschechi­schen Re­pu­blik.

Ei­ne Dis­ser­ta­ti­on (Ma­ria Knip­ping, 1989) über Pflan­zen­pol­len in den zahl­rei­chen Nie­dermoo­ren des Ober­pfäl­zer Wal­des hat­te vor­geschicht­li­che Be­sied­lung im Pfrent­schwei­herge­biet zur Bron­ze­zeit er­ken­nen las­sen. In die Do­ku­men­ta­ti­on der er­wähn­ten Re­na­tu­rie­rung (sie­he Ab­bil­dung) wur­de des­halb auch die Vor­ge­schich­te die­ses Rau­mes auf­ge­nom­men. So ent­stand im Jahr 1997 ei­ne ers­te grö­ße­re hei­mat­kund­li­che Ar­beit mit dem Ti­tel „Die Pfrent­schwie­sen vor und nach der fünf­hun­dert­jäh­ri­gen Stau­see-Epi­so­de“. Zu die­ser und wei­te­ren Pu­bli­ka­tio­nen mehr un­ter "Ver­öf­fent­li­chun­gen".

Klaus Ibel: Heimatgeschichte